Symposium „Greening the University – Perspektiven für einen nachhaltige Hochschule“ Print E-mail

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Ziel des Symposiums war es einerseits, die bisher bestehenden Bemühungen in und im Umfeld der Universität für ein nachhaltigeres Verhalten zu vernetzen, andererseits aber auch inhaltliche Anregungen zu erhalten. Externe Expertinnen und Experten erarbeiteten mit Mitgliedern der Universität Tübingen (Studierenden, Verwaltungsangestellte, Lehre und Forschung) und anderen Interessierten aus der Stadt und von anderen Universitäten bundesweit Wissen darüber, wie die Universität mit der Herausforderung, eine „nachhaltige Hochschule“ zu sein, umgehen kann. Dabei lieferten Vorträge externer Referentinnen und Referenten Impulse, die in anschließenden Workshops aufgegriffen und vertieft worden sind.

 

Die Festvorträge von Prof. Dr. Klaus Töpfer, dem ehemaligen Bundesumweltminister und ehemaligen Direktor des UN-Umweltprogramms, und von der baden-württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner am 3.6. brachten die erhoffte öffentliche Wahrnehmung sowie wertvolle Anregungen und Motivation für die weitere Arbeit.

 

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Der Vormittag des 4.6. hatte die Forderung nach einem Umweltmanagementsystem EMAS und einer Verbesserung der Umweltbilanz der Universität zum Inhalt. Mit seiner Expertise und Erfahrungen stand uns Prof. Dr. Bernd Jastorff zur Seite, der als ehemaliger Umweltbeauftragter an der Universität Bremen für die dortige Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS verantwortlich war. In den anschließenden Workshops wurde das Thema EMAS vertieft, es ging außerdem um Möglichkeiten energieeffizienter Gebäudenutzung und Aktionsmöglichkeiten für Studierende.

 

Die Veranstaltungen des Nachmittags konzentrierten sich auf das Konzept und den Kontext eines „Studium Oecologicum“. Hier gaben Frau Prof. Ute Stoltenberg aus Lüneburg und Prof. Albrecht Müller von der Hochschule Nürtingen-Geisslingen wichtige Impulse den Themen Nachhaltigkeit in der Lehre und Nachhaltigkeitsforschung. In den anschließenden Workshops wurde die Idee des „Studium Oecologicum“ konkretisiert, Möglichkeiten der Vernetzung sondiert, Umweltwissen für Unternehmen betrachtet und in einem Kreativworkshop Ideen für zukünftiges Engagement gesammelt.

 

Für das leibliche Wohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde durch Kaffeepausen, den Empfang nach den Festvorträgen und das Büffet zum Ende des arbeitsintensiven zweiten Tages gesorgt. Dafür sind ökologische Köstlichkeiten aus der Region beschafft und von dem fleißigen Helferinnenteam frisch zubereitet worden.

 

Das Symposium wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchweg positiv bewertet; lediglich mehr Zeit zur weiteren Diskussion hätten sich einige gewünscht. Konkret wurde der Weg geebnet für die EMAS Validierung der Universität Tübingen, die durch einen Rektoratsbeschluss vom 4. August nun im Gange ist. Das auf dem Symposium gewonnene Wissen wurde folglich direkt und politisch wirksam an die relevanten Stellen weitergeleitet und dort im erhofften Sinne verarbeitet. Die Idee des „Studium Oecologicum“ konnte inhaltlich konkretisiert und erweitert werden und wird inzwischen  erfolgreich umgesetzt.

 

Die Dokumentation des gesamten Symposiums ist im April 2009 im oekom Verlag als 150-seitiges Buch erschienen. Es kann direkt beim Verlag oder in jedem Buchhandel für 14,90€ bezogen werden (ISBN: 978-3-86581-132-5). Weitere Unterlagen stehen Ihnen hier als pdf zum download bereit:

Programm des Symposiums (60 kb)

Flyer (596 kb)

Plakat (624 kb)