Initiative Bunte Wiese Print E-mail

 

Motivation

In den letzten Jahren ist die Zahl der Pflanzen - und Tierarten in Deutschland deutlich zurück gegangen. Hauptgrund hierfür ist, dass immer weniger Lebensraum zur Verfügung steht. Was wollen wir dagegen unternehmen? Nicht nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten, sondern auch auf den vom Menschen stärker genutzten Flächen sollen attraktive Lebensräume entstehen. Denn auch in der Stadt und auf landwirtschaftlichen Flächen können viele Arten leben, wenn ihnen geeignete Flächen geboten werden. Öffentliche Grünflächen haben dafür ein großes Potenzial. Durch nachhaltige Pflegemaßnahmen können sich viele Pflanzen, Insekten und Vögel wieder ansiedeln. Und nicht nur diese profitieren, sondern auch für uns Menschen ist eine Wildblumenwiese mit Schmetterlingen und summenden Hummeln deutlich attraktiver als eine monotone Rasenfläche.

 

Wer wir sind

 „Bunte Wiese“ ist eine Initiative zur Förderung der Artenvielfalt auf öffentlichen Grünflächen. Sie wurde im Zuge des Jahres der Biodiversität 2010 von Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität Tübingen gegründet. Diese setzen sich für ein nachhaltiges Pflegekonzept der öffentlichen Parks und Grünanlagen der Stadt Tübingen ein. Gemeinsam mit der Stadt Tübingen und dem Amt Tübingen von Vermögen und Bau Baden-Württemberg werden bestehende Maßnahmen überdacht und verbessert. Anknüpfend an bereits bestehende Ideen soll ein exemplarisches Konzept entwickelt und verwirklicht werden, dass zeigt, wie Artenvielfalt schon auf kleinen Flächen gefördert werden kann.

 

Unsere Ziele

• Förderung der Artenvielfalt
• Naturschutzfachliche Optimierung und Begleitung der Pflege von öffentlichen Grünflächen
• Gemeinschaftlicher Arten - und Biotopschutz
• Mobilisierung von anderen öffentlichen Einrichtungen, Betrieben und Privatpersonen zur Durchführung ähnlicher Projekte

 

Unsere Projekte und Maßnahmen

• Bestandsaufnahmen der Flora und Fauna im öffentlichen Grün
• Extensives Mahdkonzept auf Rasenflächen mit längeren Mähpausen
• Ausweitung von Strauch – und Heckenbeständen und Vermeidung nicht angemessenen Rückschnitten
• Anpflanzung und Förderung von standortheimischen Arten


Ideen für die Zukunft

• Anbringen von Nisthilfen für Fledermäuse, Vögel und Insekten
• Pflege und Erhalt von Totholzinseln und Hochstaudenfluren
• Reduktion von Düngemittel- und Pestizideinsatz
• Begrünung von Fassaden und Dächern

 

Kontakt

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Partner:

  • Greening the Unversity: http://www.greening-the-university.de
  • Umweltkoordinatorin der Universität Tübingen: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
    http://www.uni-tuebingen.de/emas
  • http://www.bund-neckar-alb.de/
  • http://www.nabu-tuebingen.de/
  • http://www.bluehende-landschaft.de/